Kailua News Sept-Nov 2018

sich sammeln – YouTube Channel – thinkwithyourheart

sonnenhut web

sich sammeln

“sich sammeln” klingt gut und geschieht auch genau jetzt in diesem Augenblick, wo ich an meinem PC sitze und diese Gedanken eintippe. Vor einer Minute wusste ich noch nicht, dass die Überschrift “sich sammeln” heißen wird. Meine Gedankenkette lief von “wozu üben?”, über Körperspüren (klingt zu kopfig und abgehoben), über keep moving (ist eine Aufforderung, was ich auch nicht möchte).
Und ging zu: was tue ich bevor ich übe, schreibe oder massiere?

“Ich sammle mich.”

Ganz konkret spüre ich meine Füße auf dem Boden, schlüpfe in meinen Körper hinein, spüre meinen Atem und wie ich mich als Ganzes fühle, lasse die Außenwelt etwas in den Hintergrund treten und lenke meine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment. Klingt nach vielen einzelnen Schritten, gehört aber alles zusammen.

Diese Sammlungsfähigkeit hat viel mit ÜBEN und WAHRNEHMEN (ohne bewerten) zu tun. Im Unterschied dazu ist die Konzentration im Alltagsbewusstsein, wo wir mehr mit dem Willen, Kontrolle und Leistung zu tun haben. Beim Sich-Sammeln steht Atmung, Bewegung und Geschehen-Lassen im Vordergrund. Der Moment und mein Zustand sind wichtig. Alles andere, wie Denken, Kontrolle und Erwartung, kann in den Hintergrund treten.

Besonders gut üben lässt sich das Sich-Sammeln bei leichten Bewegungsabfolgen, wo man nicht viel denken muss. Bei Kopf- oder Schulterkreisen, beim Dehnen z.B. der Nackenmuskulatur, beim Schütteln, wippenden oder schwingenden Bewegungen. Wir geben einen Impuls und der Körper folgt. Je öfter wir das machen, desto mehr können wir darauf achten WIE ich etwas tue. Dabei können wir in eine Qualität von ACHTSAMKEIT kommen – in eine “nichtauswählende Wachheit”.

Mit vielen Klienten und Klientinnen spreche ich darüber, dass es eine bewusste Entscheidung ist, etwas für ihr körperliches Wohlergehen zu tun. Der Körper ist unser “Tempel”. Er verdient es, instand gehalten zu werden.

Etwas zu finden, was Spaß macht und es dann auch regelmäßig zu tun (zwei-bis dreimal pro Woche). Egal ob Joggen, Tennis, Yoga, Radfahren, Tai Chi, Schwimmen oder Spazierengehen…etc. Ein bisschen Disziplin bringt tatsächlich ein Gefühl von Wohlspannung, Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Bewegungs-Freiheit.

Schwungübung für den Rücken

Diese Übungsabfolge ist zur Rücken- Mobilisation und -Kräftigung. Es ist auch eine gute Aufwärmübung. Ich zeige 3 Schwungvariationen für den Oberkörper. Im Video zeige ich eine verkürzte Version. Ideal sind jeweils 8-10 Wiederholungen der drei Schwünge und 3 Durchgänge der gesamten Bewegungsabfolge.
https://youtu.be/uvqC9ceLRtw

Nackenmobilisation und Dehnung

Diese Übungssequenz zur Lockerung und Dehnung der Nackenpartie ist für die kurze Pause zwischendurch geeignet und kann auch im Stehen gemacht werden. Im Video zeige ich eine verkürzte Version. Ich empfehle die Dauer der einzelenen Übungsteile nach dem individuellen Empfinden zu gestalten. Für die ganze Übungsabfolge sind 3 Wiederholungen gut.

WICHTIG: aufrechte Körperhaltung im Sitzen oder im Stehen, Schultern öffnen sich zur Seite und liegen auf dem Brustkorb auf, auf den Atemrhythmus während des Übens achten
https://youtu.be/WBWi_zRohBk

Schultermobilisation im Sitzen

In diesem Video zeige ich Schulterlockerung und Schulterkreise in 3 Variationen und eine Drehung des Brustkorbs. Diese Übungseinheit lässt sich leicht in einer 5min Pause im Büro machen oder auch etwas ausgiebiger mit mehreren Wiederholungen im Stehen.
https://youtu.be/GAzEnZ8HV-Y

thinkwithyourheart

dirk meints

Darf ich Euch vorstellen:
die frischgebackene Website von Dirk Meints, der sich die Mühe gemacht hat aus seinen Erlebnissen und Erfahrungen zu Themen, wie
ACHTSAMKEIT,
VERÄNDERUNG,
SELBSTBEWUSSTSEIN,
und vielen anderen, eine wunderbare, schön gestaltete, vielseitige und anregende Site zu schenken.

Er schreibt in ÜBER MICH:

“Ich wollte mein ganzes Leben lang verstehen. Wie werden wir wer wir sind?
Wie hängt alles zusammen? Und was braucht es, um ein gutes Leben zu führen?

Meine Biografie ist einerseits davon geprägt, daß ich die letzten 30 Jahre als Regisseur gearbeitet habe. Gleichzeitig habe ich immer ein Doppelleben geführt, in dem ich meditiert und Yoga praktiziert habe, und in dem ich psychotherapeutische Ausbildungen in systemischem Familienstellen, Voice Dialogue, Hypnotherapie, und jetzt in Achtsamkeit gemacht habe.”

Schaut rein, es lohnt sich:
https://www.thinkwithyourheart.site/

Herbstliches Wandervergnügen,
und wunderschöne Herbsttage
wünscht Euch Michaela
Aloha mit Kailua

zurück »