Entspannung

Ein ausgeglichenes Verhältnis der beiden Lebenspole.

„Anspannung und Entspannung“

ist die Voraussetzung für körperliches Wohlbefinden und Gesundheit. Unser vegetatives Nervensystem ist von Natur aus dafür ausgestattet das Gleichgewicht immer wieder herzustellen. Wieviel Ruhe und Bewegung, Alleinsein und Gemeinsamkeit, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen, Spannen und Lösen bzw. Entspannen jedem einzelnen gut tut gilt es herauszufinden. Dabei den individuell passenden Rhythmus zu finden ist entscheidend. Die Formel dafür ist: „Nimm dir jeden Tag Zeit für eine Ruhepause. Gönn dir ein paar Minuten Innehalten und horch nach innen.

In der Früh kannst du dich wie ein Musikinstrument einstimmen und am Abend die Erlebnisse des Tages vorüberziehen lassen, dich daran erinnern, was gut war, worüber du dich gefreut hast und wofür du dankbar bist!

Wir neigen oft dazu die positiven Dinge des Alltags als selbstverständlich hinzunehmen und das Negative immer wieder in den Vordergrund zu stellen. Diese Einseitigkeit kann unser ganzes System belasten und setzt einen Teufelskreis in Gang. 

Eigentlich ist das Wort „Entspannung“ physiologisch nicht korrekt, weil wir nicht die Auflösung jeglicher Spannung anstreben, sondern den Abbau von zu viel Anspannung. Das Ziel ist in die „WOHLSPANNUNG“ zu gelangen. Mit Atem und Bewegung (passiv oder aktiv) kann das meist gut gelingen.

Wie lässt sich der Zustand der Wohlspannung beschreiben? Es sind sowohl Gefühle von Ruhe und Gelassenheit als auch Wachheit und Lebendigkeit da. Im optimalen Fall hat sich ein Zustand von physischer, geistiger und seelischer Harmonie eingestellt. Bei mir ist das ein angenehm fließender, sanft prickelnder Körper-Seinszustand mit einem wohligen, zufriedenen Gefühl in meinem Herzen und einem freien Kopf.